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Barden Kulturstiftung

Aktuelles

Kunst und Wirtschaftlichkeit

Kunst darf nicht wirtschaftlich sein.  Dies sagte vor über 80 Jahren Dr. Rudolf Steiner.

Da echte Kunst nicht kommerziell ist, kann sie sich auch nicht selber tragen. Das sehen wir insbesondere an der klassischen Musik. Diese wird zu 100 % über GEZ - Gebühren, Stiftungen und über Steuern vom Steuerzahler getragen. Anders wäre es nicht möglich Kultur in Deutschland zu genießen. 

Wieder anders bei der Pop-Kultur. Diese wird durch die Musik-Konzerne über Radio-Quoten, Fernsehwerbung, Gemagebühren und über viele sehr zwielichtige Methoden kommerziell ins Land geflutet. Dies hat nichts mehr mit Kunst zu tun, weil es ein Massenprodukt ist.

Dieser mächtigen Popkultur gegenüber steht die Arbeit von vielen kleinen Kunst-Schaffenden.

Doch das erklärte Ziel der großen Musik-Konzerne ist, die unabhängigen Künstler zu verdrängen, um deren Marktanteil im Anbetracht Ihrer eigenen Misere (Umsatzeinbußen von jährlich 30% durch illegales herunterladen von Musik im Internet) an sich zu reißen.

Das bedeutet, dass Tausende von Künstlern nun einfach nicht mehr den Hauch einer Chance haben, von Ihrer Kunst zu leben. Denn Das Kulturministerium sieht in der Kleinkunst keine Förderungswürdigkeit. Dabei ist genau diese Basiskultur jene, welche Tausende von Jahren die Volkskunst ausgemacht hat. Sie hat uns kulturell geprägt und verbindet uns mit einer Art Zugehörigkeit. Auch hat sie in uns ein Gefühl für Ästhetik hervorgebracht; eine Art Barometer für Wohlklang und die richtige Proportion.

Durch die Erziehung der Bürger zum Kommerz ist es inzwischen leider sehr stark in den Köpfen verankert, dass nur einen Wert besitzt, was kommerziell erfolgreich ist.

Dieser Bewegung möchte die Stiftung für neue Barden, Kunst und Kultur entgegen wirken. Künstler  sollen frei künstlerisch und schöpferisch arbeiten können ohne den unwürdigen Existenzkampf dabei ständig erleben zu müssen.

Heute muss ein darstellender Künstler, wenn er davon leben will c.a. 8 -12 Stunden administrativ arbeiten. Aufgaben wie Booking, Werbung, Abrechnungen, Steuer, PR, Mittelbeschaffung, Pflege der Internetmedien und Korrespondenz nehmen den Hauptteil seiner täglichen Arbeit ein. Oft bleiben nicht mehr wie 2 Stunden um überhaupt künstlerisch arbeiten zu können.  Darunter leidet dann immer wieder auch die Kunst.

Die Stiftung für neue Barden, Kunst und Kultur möchte Künstler durch ein Grundeinkommen frei stellen aus dem wirtschaftlichen Zwang, Produktiv sein ZU MÜSSEN. Kunst muss frei bleiben und so wird diese Stiftung auch administrative Arbeit für die Künstler übernehmen.

In den kommenden Monaten und Jahren werden wir mit kompetenten Menschen, die sich dieser Idee verpflichtet fühlen dieses Netzwerk aufbauen. Im Augenblick entsteht die Grundlage dafür.

Damit stellen wir Künstler frei, dass zu tun, wozu sie sich berufen fühlen und von uns als Stiftungskuratorium berufen wurden: an der sozialen und kulturellen Entwicklung dieses Landes aktiv mitzuwirken.

Solltest Du/Sollten Sie Interesse haben, mehr über unsere Arbeit zu erfahren, so kannst Du/können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Durch die Instabilität des Euro ergeben sich gerade jetzt dadurch interessante Möglichkeiten, sein Geld noch vor der schleichenden Entwertung zu retten.


Mitarbeiter gesucht

Wir suchen eine(n) Mitarbeiter In die Interesse hat halbtags die Buchführung, Korrespondenz, und Mittelbeschaffung für unsere Stiftung mit durchführt.

Des weiteren suchen wir eine Halbtagskraft für die Künstleragentur. Das Aufgabengebiet umfasst hier das Booking von Konzerten, Märchenlesungen, Workshops, die PR und Künstlervermarktung, sowie deren Produktvermarktung (Tonträger, Bücher, etc.)

 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte schriftlich an die Stiftung für neue Barden, Kunst & Kultur i.Gr.

Hagenweiler Hof 1, 88662 Überlingen/Bodensee

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