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Barden Kulturstiftung

Chronik & Präambel

Die Barden einst...

 

Die Barden der keltischen und frühchristlichen Zeit hatten eine 13-jährige Ausbildung auf sämtlichen inneren Stufen des Menschseins zu durchleben.

Die Ausbildung bestand meist aus kampfkunst-ähnlichen Körper-und Geist-Übungen, Selbstschulung, Gebet, Meditation, und Kontemplation bis hin zur Ausbildung von gesanglichen, schauspielerischen, und anderen künstlerischen Fähigkeiten. Vielfach gehört auch die Heilkunde mit zum Ausbildungsprogramm und das Lesen der klassischen Weltliteratur.

Wer Wilhelm Meister von Goethe gelesen hat, ahnt ein wenig davon, wie solch eine innere Ausbildung heute ablaufen könnte. Die Schulung diente dazu, den Barden und Minnesänger so durchlässig wie möglich werden zu lassen, daß durch ihn künstlerisch etwas Höheres zum Ausdruck kommen konnte.

So erfüllte er seinen Auftrag, in den Menschen etwas Vergessenes,- eine Sehnsucht, oder Ahnung, eine Er-Innerung, zum Klingen zu bringen. Diese Sehnsucht brachte den Hörer auf seinen ureigenen Lebensweg zurück, so daß er seiner inneren Bestimmung folgen konnte.  

Es ist wie ein sanftes Werben des Sängers um die Seele des Zuhörers, aber nicht um sie für sich einzunehmen, sondern um sie für die Liebe zu Gott und dem Leben zu öffnen. 

 

… und heute (Präambel der Stiftung)

An die ursprünglich keltische Bardenkultur anknüpfend, bildet sich heute eine Bewegung, die durch Gesang, Musik und Wortkunst (Geschichtenerzählen) dem Menschen Anregung geben will, zu wahrer Würde und Wandlung zu finden, und der Natur (außerhalb und in uns) Hilfe zur Heilung sein möchte. Durch diese Zielsetzung sind auch andere Künste, wie etwa Tanz, Schauspiel, und auch die Heilkunst, mit einbezogen.

Die Bewegung geht davon aus, dass in jedem Menschen ein ewiger, unauslöschbarer Kern (in der westlichen Philosophie das ICH oder höhere Selbst genannt) zur Entfaltung drängt, um frei und im Einklang mit Gott, schöpferisch tätig zu werden.

Die genannten Künste können, in Reinheit und Würde freudig geübt, diesen Weg bereiten. Die betreffenden Künstler und Therapeuten widmen sich, in Achtung und Ehrung dem Leben gegenüber, und im Bewusstsein ihrer ureigenen und gemeinschaftlichen Kraft, dieser Aufgabe.

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